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Grundeinkommensaktivist aus Frankreich in Berlin zum Umverteilen-Kongress

17. Mai 2013
By Ronald Blaschke

Quelle: Netzwerk Grundeinkommen

Zum Kampagnenworkshop auf dem Kongress ‘Umverteilen-Macht-Gerechtigkeit’ Ende Mai in Berlin ist Stan Jourdan aus Frankreich zu Gast – und zwar am Sonntag, dem 26. Mai 2013 von 11.00 bis 12.30 Uhr.

Der Medienaktivist ist Mitglied des Bürgerausschusses zur Europäischen
Bürgerinitiative Grundeinkommen
. Er wird über die Entwicklung der französischen Grundeinkommensbewegung und den Fortgang der Bürgerinitiative in Frankreich berichten. Es wird aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt. Wer sich vorab bereits über die französische Grundeinkommensbewegung informieren möchte, dem sei der Beitrag „Grundeinkommen in Frankreich – Akteure und Konzepte von Adeline Otto in Blaschke, R./Otto, A./Schepers, N. (Hrsg.): Grundeinkommen. Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung zur Lektüre empfohlen.

Neben dem Kampagnenworkshop zur Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen gibt es weitere interessante Veranstaltungen auf dem Umverteilenskongress am Freitag und Samstag: so zum Beispiel ein Podium mit Richard Wilkinson, Mitautor des Buches „Gleichheit ist Glück“ und einer der im Internet am häufigsten aufgerufenen Redner zu den gesellschaftlichen Folgen von Ungleichverteilung , eine Diskussionsrunde mit dem Grundeinkommensbefürworter Wolfgang Storz sowie ein Workshop von Attac zum Grundeinkommen mit Werner Rätz und Georg Frigger.

Eine Diskussion mit dem ausgewiesenen Grundeinkommensgegner Heiner Flassbeck („Irrweg Grundeinkommen“, siehe die Repliken dazu hier) dürfte ebenfalls für Spannung sorgen.

Der Kongress „Umverteilen-Macht-Gerechtigkeit“ ist also einen Besuch wert. Das Netzwerk Grundeinkommen, das den Kampagnenworkshops mit Stan Jourdan veranstaltet, hat auch einen Stand auf dem Kongress an der TU Berlin und freut sich auf Helferinnen und Helfer, die Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen bei den über 1000 erwarteten Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern sammeln.

Material (Logos, Banner, Handzettel, Plakate) und Unterschriftenlisten zur Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen finden sich hier.

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Änderungsanträge zum Wahlprogramm DIE LINKE.

16. Mai 2013
By admin

10 Änderungsanträge zum Leitantrag des Parteivorstands zum Wahlprogramm DIE LINKE 2013

Antragstellerin:
BAG Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE

Beschluss der Antragstellung:
Beschluss des BundessprecherInnenrates der BAG Grundeinkommen am 15. Mai 2013 entsprechend den Beschlüssen der Bundesmitgliederversammlung am 06./07. April 2013

Kontaktpersonen für die Änderungsanträge:
Katharina Messinger, Email: katharina.messinger(at)gmail.com,
Telefon: 0177 333 21 94
Stefan Wolf, Email: stefanwolf7(at)aol.com,
Telefon: 0179 967 60 49

Die Änderungsanträge betreffen

- sofortige Einführung einer individuellen, sanktionsfreien Mindestsicherung und einer Mindestrente in Höhe von zurzeit 1.050 Euro netto

- Einführung eines elternunabhängigen, rückzahlungsfreien Bildungsgeldes (BAföG) in Höhe von 1.050 Euro

- Diskussion und Entwicklung von Konzepten für ein bedingungsloses Grundeinkommen und Arbeitszeitverkürzung

- Unterstützung eines Bürgerkonvents und von Bürgerforen zum Grundeinkommen

- Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 12 Euro

Hier die Änderungsanträge als pdf-Dokument:

13 – 05 – 15 Änderungsanträge BAG GE zum Leitantrag Wahlprogramm

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Antrag an Parteitag: Unterstützung der EBI Grundeinkommen

30. April 2013
By Ronald Blaschke

Antrag an die 2. Tagung des 3. Parteitages der Partei DIE LINKE. vom 14.-16. Juni 2013 in Dresden

Antragsteller: Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE (BAG GE); gemäß Beschluss der Bundesmitgliederversammlung am 6. und 7. April 2013, ausgearbeitet durch den BundessprecherInnenrat am 29. April 2013

Der Bundesparteitag möge beschließen:

Die Partei DIE LINKE unterstützt die „Europäische Bürgerinitiative zum Grundeinkommen“ und informiert ihre Mitglieder und Gremien über Newsletter, einen Button mit Link auf der Website und in Emails über die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen (http://basicincome2013.eu/ubi/de).

Begründung:

Der Antrag der „Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen“ an die Europäische Kommission zielt darauf ab, „die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten gem. Art. 156 AEUV zu fördern im Hinblick auf die Erforschung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) als Instrument zur Verbesserung ihrer jeweiligen Systeme der sozialen Sicherheit.“

DIE LINKE will die Diskussion zum Grundeinkommen weiterführen (Programm) und befürwortet die Einsetzung einer Enquete-Kommission zum Grundeinkommen im Bundestag (Leitantrag zum Wahlprogramm 2013). Damit ist eine Voraussetzung auch für die umfängliche Information der Mitglieder und Gremien der Partei DIE LINKE über die Europäische Bürgerinitiative gegeben.

Mit der Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen, an der Grundeinkommensnetzwerke und -initiativen aus allen 27 Länder der EU teilnehmen, wird auch auf Beschlüsse des Europäischen Parlaments Bezug genommen, die von Mitgliedern der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke ins Europäische Parlament eingebracht und mit großer Mehrheit beschlossen worden sind:

1. Bericht von Gabi Zimmer (DIE LINKE): Förderung der sozialen Integration und die Bekämpfung der Armut, einschließlich der Kinderarmut, in der EU, Beschluss vom 09.02.2008, http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P6-TA-2008-0467&language=DE&ring=A6-2008-0364. Darin heißt es: „Das Europäische Parlament … fordert die Kommission auf, die armutsbekämpfende Wirkung des bedingungslosen Grundeinkommens für alle zu prüfen.“ (Ziffer 7)

2. Bericht von Ilda Figueiredo (Kommunistische Partei Portugals): Bedeutung des Mindestein-kommens für die Bekämpfung der Armut und die Förderung einer integrativen Gesellschaft in Europa, Beschluss vom 20. Oktober 2010, http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P7-TA-2010-0375&language=DE&ring=A7-2010-0233. Darin heißt es: “Das Europäische Parlament … ist der Auffassung, dass die verschiedenen Erfahrungen mit Mindesteinkommen sowie mit dem bedingungslosen Grundeinkommen für alle, gepaart mit zusätzlichen Maßnahmen zur sozialen Einbeziehung und zum sozialen Schutz, zeigen, dass es sich um wirksame Formen zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung und zur Gewährleistung eines Lebens in Würde für alle handelt; fordert daher die Kommission auf, eine Initiative zur Unterstützung anderer Erfahrungen in den Mitgliedstaaten auf den Weg zu bringen, die bewährte Verfahren berücksichtigen und anregen und individuell verschiedener Modelle des angemessenen Armut verhindernden Mindest- bzw. Grundeinkommens als Maßnahme zur Armutsprävention und zur Sicherung der sozialen Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle Bürger, deren Bedürftigkeit im jeweiligen regionalen Maßstab nachzuweisen ist, bejahen, ohne die Besonderheiten der einzelnen Mitgliedstaaten in Frage zu stellen.“ (Ziffer 34)

Unabhängig davon, ob das Grundeinkommen in der Partei DIE LINKE. in der Programmatik verankert ist oder nicht, sollten die Mitglieder und die Gremien der Partei umfangreich über die Europäische Bürgerinitiative informiert werden, weil sie erstens die Diskussion über das Grundeinkommen befördert, zweitens den von Linken initiierten Beschlüssen des Europäischen Parlaments entspricht, und weil sie drittens eine Initiative von BürgerInnen, Netzwerken und Initiativen in der Europäischen Union ist, die darauf abzielt, bestehende Ungerechtigkeiten zu bekämpfen  und konkrete Verbesserungen sowohl für Erwerbslose als auch für lohnabhängig Beschäftigte zu erkämpfen.

Stefan Wolf, Sprecher der BAG Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE

Nürnberg, 29. April 2013

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Mitgliederversammlung der BAG Grundeinkommen im April 2013 in Berlin

17. April 2013
By admin

MV Protokoll April 2013 Berlin als PDF

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Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen kann mitgezeichnet werden

26. März 2013
By admin
Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen kann mitgezeichnet werden

Liebe MitstreiterInnen für das Grundeinkommen,

die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen kann online mitgezeichnet werden.

www.grundeinkommen.de

Am 14. Januar 2013 hat die Europäische Kommission die Europäische Bürgerinitiative (EBI) Grundeinkommen zugelassen und damit eine Unterschriftenkampagne in Gang gesetzt, die für die Dauer eines Jahres die EU-Mitgliedsländer beschäftigen wird.

Die Herausforderung besteht darin, bis zum 14. Januar 2014 500 Millionen Bürger in der Europäischen Union zu erreichen und 1 Million Unterstützungsbekundungen zu sammeln. 15 Mitgliedsländer haben sich der Initiative bereits angeschlossen. In 7 Ländern muss eine bestimmte Mindestanzahl von Unterstützungsbekundungen zusammen kommen.

Wenn wir 1 Million Unterstützungsbekundungen erreichen, ist die Europäische Kommission gehalten, unsere Initiative sorgfältig zu prüfen und eine Anhörung im Europäischen Parlament zu ermöglichen. Die Antwort der Kommission ist ausführlich zu begründen.

Nunmehr kann die Initiative, die von vielen Grundeinkommens-Netzwerken in den Ländern der Europäischen Union getragen wird, auch online unterzeichnet werden.

Der Link zur Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen findet sich auf der Website des Netzwerks Grundeinkommen www.grundeinkommen.de.

Bitte bewerbt die Unterstützung der EBI Grundeinkommen über eure Medien (Newsletter, Website, facebook, twitter, Printmedien usw.)!

Hier der Zähler für die EU-Länder.

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15. März 2013
By Ronald Blaschke

Quelle: Neues Deutschland

Grundeinkommen und Arbeitszeitverkürzung, Armutsbekämpfung und demokratischer Sozialstaat. Zwei Vorschläge fürs Wahlprogramm und zwei Kritiken an Debattenbeiträgen / Von Ronald Blaschke

http://www.neues-deutschland.de/artikel/815790.grundeinkommen-und-arbeitszeitverkuerzung.html

Inhalt

1. Grundeinkommen – Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an politischer Gestaltung der Gesellschaft

Vorschlag Wahlprogramm

Zusätzlich zur Forderung einer Enquete-Kommission Grundeinkommen im Wahlprogramm: “DIE LINKE unterstützt darüber hinaus einen Bürgerinnen- und Bürgerkonvent und Bürgerforen zum Grundeinkommen.”

2. Solidarische und selbstbestimmte Arbeitszeitverkürzung mit Grundeinkommen – eine belebende politische Option

Vorschlag Wahlprogramm

“DIE LINKE diskutiert und entwickelt in der kommenden Wahlperiode intensiv Konzepte von Arbeitszeitverkürzung und Grundeinkommen und stellt sie der Öffentlichkeit zur Diskussion vor.”

3. Existenzminimum kleinrechnen? Aber nicht mit der LINKEN!

Eine Kritik an Ralf Krämers Angriffe auf Parteibeschlüsse und auf Projekte der LINKEN zur Armutsbekämpfung.

4. Demokratischer Sozialstaat oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Eine Kritik am Sozialstaatsverständnis von Jan Korte und Klaus Ernst.

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Europäische Initiative Grundeinkommen Bitte Unterzeichnen

Broschüre BAG

Grundeinkommens Broschuere als PDF

Flyer BAG deutsch

Grundeinkommens Broschuere als PDF

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